„Werde mich nicht abhängig machen“: Ministerpräsident Schulze lehnt Wahl mit AfD-Stimmen ab

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„Werde mich nicht abhängig machen“: Ministerpräsident Schulze lehnt Wahl mit AfD-Stimmen ab
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Wenige Wochen vor der richtungsweisenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geriet der amtierende Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) in der ZDF-Talkshow „Lanz“ in Erklärungsnot. Immer wieder fragte Moderator Markus Lanz Schulze, ob er sich mit Stimmen von AfD und Linken wählen lassen würde.

Der CDU-Politiker gab zu verstehen: „Wenn es zu einer solchen Situation kommen würde, dass es aus der Mitte keine Mehrheit gibt, dann würde es wahrscheinlich über einen längeren Zeitraum keine Wahl des Ministerpräsidenten in Sachsen-Anhalt geben“, so Schulze. Denn weder von der AfD noch von den Linken wolle er sich „abhängig machen“, fügte Schulze hinzu.

Moderator Lanz reichte diese Antwort scheinbar jedoch nicht aus, denn er fragte den Ministerpräsidenten erneut: „Würden Sie sich von denen wählen lassen, ja oder nein?“ Schulze betonte, dass es schlicht keine Wahl geben würde, „weil es in Sachsen-Anhalt nicht vorgeschrieben ist, dass es, wenn man sich nicht einigen kann, eine Wahl zum Ministerpräsidenten gibt.“ Er würde weder zur Linkspartei noch zur AfD laufen und um Stimmen bitten.

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