Der Arzt und Wissenschaftsjournalist Eckart von Hirschhausen hat bei seinem Auftritt auf der Digitalkonferenz re:publica am Dienstag erneut vor einer Gefährdung der Demokratie durch Deepfakes gewarnt. Sein Vortrag knüpfte dabei weitgehend an seine ARD-Dokumentation Hirschhausen und die Deepfake-Mafia an (Apollo News berichtete). Schon dort hatte Hirschhausen ein absurdes Bedrohungsszenario entworfen, in dem er betrügerische KI-Werbung und gesellschaftliche Destabilisierung miteinander verknüpfte. Zudem stellte er die AfD in einen Zusammenhang mit den Nazis.
Hauptaufhänger ist, dass in Hirschhausens Namen Deepfake-Videos auf Social-Media-Plattformen kursieren, in denen er scheinbar für wirkungslose Medikamente wirbt. Die Betrüger nutzen dabei gezielt seine Autorität als Arzt, um ihren Produkten einen seriösen Anstrich zu geben. Hirschhausens Kritik richtet sich vor allem gegen die großen Social-Media-Konzerne: Weil sie mit betrügerischen Anzeigen Geld verdienen, hätten sie kein ernsthaftes Interesse daran, solche Inhalte konsequent zu entfernen.
Dadurch werden die Social-Media-Konzerne in Hirschhausens Darstellung zum zentralen Feindbild und zu Akteuren, deren Geschäftsmodell angeblich nicht nur Betrug begünstigt, sondern sogar die Demokratie gefährdet. Wie schon in der ARD-Dokumentation bleibt auch in seinem Vortrag weitgehend offen, worin genau dieser demokratiegefährdende Zusammenhang bestehen soll.
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