Der umstrittene 28-Punkte-Plan zur Beendigung des Ukraine-Kriegs wird von widersprüchlichen Darstellungen begleitet. Zunächst hieß es, US-Präsident Donald Trump habe den Vorschlag über seinen Sondergesandten Steve Witkoff – angeblich abgestimmt mit Außenminister Marco Rubio und Schwiegersohn Jared Kushner – im Geheimen mit Russland verhandeln lassen. Nun widersprechen Senatoren dieser Version und verweisen dabei ausgerechnet auf ein Gespräch mit Rubio selbst.
Der republikanische Senator Mike Rounds (71) erklärte auf einem Sicherheitsforum in Kanada: „Wir haben diesen Plan nicht geschrieben, nicht veröffentlicht – er wurde uns übermittelt und dann geleakt.“ Auch Angus King, unabhängiger Senator aus Maine, widerspricht der Darstellung aus dem Umfeld des Ex-Präsidenten.
Rubio habe das Papier demnach als „Wunschliste der Russen“ bezeichnet – nicht als offizielles Dokument der US-Regierung. Nach Kings Darstellung sei der Vorschlag von Moskau an Witkoff übergeben worden, woraufhin die Vereinigten Staaten ihn lediglich an die Ukraine weiterleiteten.
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