Der von Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eingeleitete, von der Ampel forcierte und von der Merz-Regierung fortgesetzte Energiewende-Irrsinn macht Strom und Gas zunehmend unbezahlbar. Der Sanktions-Wahn der EU tut ein Übriges. Nicht nur private Verbraucher ächzen unter der Kostenlast. Auch die Industrie warnt immer lauter vor den Folgen des Energiewende-Irrsinns, insbesondere der CO2-Bepreisung. Die volkswirtschaftlichen Kosten der Energiewende, verschärft durch den Sanktions-Wahn, dürften nach Experten-Schätzungen in die Billionen gehen.
Der Chef des Essener Chemiekonzerns Evonik, Christian Kullmann, fordert, die Reißleine zu ziehen. Er plädiert für eine Abschaffung, zumindest aber für eine deutliche Reform des europäischen Emissionshandels. „Wir haben das weltweit schärfste CO2-Gebührenregime, aber das Klima kennt keine Grenzen. Ich halte es deshalb für völlig falsch, eine Industrie mit toller Technologie, die weltweit in der Spitzenklasse spielt, so scharf mit zusätzlichen Gebühren zu benachteiligen“, sagte Kullmann der „Süddeutschen Zeitung“ und betonte: „Das CO2-Gebührensystem muss weg, mindestens aber drastisch reformiert werden.“
Der europäische Chemieverband CEFIC befürchtet eine systematische Abwanderung energieintensiver Produktion nicht nur aus Deutschland, sondern aus Europa. In einem Brandbrief an die EU-Kommission warnt der Branchenverband, dass Unternehmen zunehmend in Länder mit niedrigeren Energiepreisen abwandern – etwa in die USA, nach China oder andere Länder Asiens.
DEUTSCHLAND: Klingbeil präsentiert Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2027 & Finanzplan bis 2030











