Nach dem Tod von Liana K., die am 11. August mutmaßlich von einem irakischen Asylbewerber vor einen Zug gestoßen worden war, erhebt die Mutter schwere Vorwürfe. Im Interview mit Nius schilderte die 2022 mit ihrer Familie aus der Ukraine geflüchtete Frau, dass sie von den Ermittlungsbehörden alleine gelassen wurde.
Als sie auf dem Bahnsteig im niedersächsischen Friedland ankamen, wurde ihnen zwar erklärt, dass ihre Tochter verstorben sei. Vielmehr war es am Abend ihr „guter Freund“ Markus Janitzki, der Bürgermeister von Geisleden, der die Hiobsbotschaft bestätigte. Die Familie war in die thüringische Gemeinde geflohen, nachdem ihr Haus in Mariupol zerstört worden war.
In der Zwischenzeit hätten sich Notärzte und Psychologen um die Familie gekümmert. Die Mutter schilderte weiter, dass sie von Anfang an nicht an einen Unfall oder einen Selbstmord ihrer Tochter geglaubt hatte. Das lag auch daran, dass Liana K. unmittelbar vor ihrem Tod mit ihrem Großvater in der Ukraine telefoniert hatte. Der habe gemerkt, dass etwas nicht stimmte – plötzlich habe er nur noch Schreie gehört, die 16-Jährige war nicht mehr zu erreichen.
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