In Deutschland lebten Ende März 968.899 Syrer, wie die Welt auf Anfrage vom Bundesinnenministerium erfuhr. Das sind weniger Syrer als noch Ende Februar, als 972.470 in Deutschland lebten – also 3.571 mehr.
Ein wichtiger Grund, wie die Zeitung berichtet, ist die steigende Zahl der eingebürgerten Syrer: Immer mehr Ausländer, die 2015 und danach im Rahmen der Flüchtlingskrise nach Deutschland gekommen sind, sind für eine Einbürgerung berechtigt. Ein eingebürgerter Syrer ist in der bereits erwähnten Statistik selbst dann nicht aufgeführt, wenn er neben der deutschen auch die syrische Staatsbürgerschaft besitzt (was wohl für die Mehrheit der eingebürgerten Syrer gilt).
Infolge des Bürgerkriegs in Syrien, der dort zwischen 2011 und dem Dezember vergangenen Jahres wütete, kamen Hunderttausende Syrer nach Deutschland – fast fünf Prozent der Vorkriegsbevölkerung Syriens lebt im Land. Mit dem Ende des Bürgerkriegs wurde über eine mögliche Rückkehr vieler syrischer Kriegsflüchtlinge spekuliert.
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