Zusammenarbeit von AfD und Sahra Wagenknecht bahnt sich an

vor etwa 1 Jahr

Zusammenarbeit von AfD und Sahra Wagenknecht bahnt sich an
Bildquelle: Tichys Einblick

Die AfD war das Verhängnis des Bündnis Sahra Wagenknechts. Als sich die Partei im Januar 2024 offiziell gründete, war eines ihrer beiden wichtigen Themen, die “Brandmauer”-Politik der regierenden Parteien abzulehnen. Damit erreichte sie ein gutes Ergebnis bei den Europawahlen und sehr gute Ergebnisse bei den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.

Die dortigen Mehrheitsverhältnisse zwangen das BSW aber dann, über Regierungsbeteiligungen zu verhandeln. Mit einem Schlag betrieb das Bündnis die gleiche “Brandmauer”-Politik wie die regierenden Parteien. Damit begann der Abstieg. Am Ende verspielte das BSW den für sicher gehaltenen Einzug in den Bundestag. Die klare Botschaft des Wählers: Noch eine “Brandmauer”-Partei braucht keiner. Zeitgleich mit der Niederlage des BSW verschwand die FDP von der politischen Landschaft.

Jetzt haben sich in Thüringen die Fraktionsvorsitzenden der beiden Parteien getroffen. Plötzlich ist die Rede davon, dass wechselnde – also auch gemeinsame – Mehrheiten im Landtag möglich seien. Nun legt die Bundesvorsitzende und Namensgeberin nach, sagte in mehreren Interviews, dass sie sich auch auf Bundesebene Gespräche mit dem AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla vorstellen kann. Auch wenn das BSW als außerparlamentarische Opposition in diesen Gesprächen weit weniger zu bieten hat als auf Landesebene.

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