Der Bundesvorsitzende der FDP, Christian Dürr, denkt nach eigener Aussage „nicht daran aufzugeben“. Das erklärte er nach den Beratungen von Präsidium und Bundesvorstand der Partei bei einer Pressekonferenz. Die Partei habe „zwei bittere Wahlniederlagen“ erlitten.
Zugleich kündigte Dürr an, auf dem Bundesparteitag Ende Mai erneut für den Vorsitz zu kandidieren. Der gesamte Bundesvorstand werde bis dahin zurücktreten. „Ich habe dem Bundesvorstand der Freien Demokraten vorgeschlagen, zum kommenden Bundesparteitag geschlossen zurückzutreten“, sagte Dürr. Das Gremium habe dies „bis auf zwei Gegenstimmen“ beschlossen.
Der Schritt solle eine personelle und inhaltliche Neuaufstellung ermöglichen. „Es braucht auf dem kommenden Bundesparteitag eine neue Legitimation“, erklärte Dürr. Dies sei „die Konsequenz aus zwei verlorenen Landtagswahlen“. Die Neuwahl solle zu einer „klaren Kursbestimmung“ führen – „insbesondere in Bezug auf meine Person“.
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