Es klingt wie ein schlechter Scherz, ist aber bittere Realität. In Nordrhein-Westfalen kassiert ein 23-jähriger Syrer monatlich 13.000 Euro vom Staat für fünf Pflegekinder, die er über Jugendträger vermittelt bekommen hat. Auch diese verdienen an jedem Kind, das eine Pflegefamilie gefunden hat. Bei NIUS Live sprechen Björn Harms und Birgit Kelle über die Profiteure der Asylindustrie und warum der Sozialstaat durch diesen Missbrauch in Gefahr ist.
„Das sind 13 syrische Jahresgehälter“, so die Autorin Birgit Kelle. „Einem Deutschen würde das Jugendamt die Kinder wegnehmen“, ist sie überzeugt. Der Mann sei Friseur und erst 23 Jahre alt. „Man sollte finanziell abgesichert sein und nicht von dem Geld leben müssen, das man vom Staat bekommt“, wenn man Kinder aufnimmt, erzieht, sie mit der deutschen Gesellschaft bekannt macht. „Das ist ein Hohn für all die Familien in Deutschland, die jeden Morgen aufstehen, ohne Geld zu bekommen, um sich um ihre Kinder zu kümmern“.
Ganz offensichtlich nutze der junge Mann die Kinder, um sich vom Staat bezahlen zu lassen. „Für mich ist das wie eine Zuhälterei“, kommentiert Kelle. „Das ist eine Einladung zur organisierten Kriminalität. Für mich hängt der Jugendträger hier massiv mit drin“. Es sei eine Veruntreuung von Steuergeldern, „eine Einladung zum Betrug“.
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