Wie eine Auswertung der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD zeigt, wurden 2025 in Deutschland 751 Gruppenvergewaltigungen erfasst. Hotspot der Taten ist die Bundeshauptstadt Berlin mit 118 Taten – das sind fast viermal so viele, wie nach der Bevölkerungszahl zu erwarten wären. Auch Niedersachsen ist etwa doppelt so belastet wie der Bundesschnitt. 80 Prozent der Opfer waren Deutsche. Zuerst berichtete der Focus.
Aus der Antwort gehen auch Daten zur Herkunft der Tatverdächtigen hervor, soweit diese nicht die deutsche Staatsbürgerschaft hatten. Demnach waren unter den 1083 Tatverdächtigen 110 Syrer, 64 Afghanen, 46 Iraker und 44 Türken. 509 Tatverdächtige hatten zumindest auch die deutsche Staatsangehörigkeit, das sind 47 Prozent. 53 Prozent waren entsprechend Nichtdeutsche.
Ungeachtet ihrer Nationalität waren die meisten Tatverdächtigen bereits zuvor polizeibekannt. 72 Prozent, also fast drei von vier, waren bereits zuvor mit den Strafverfolgungsbehörden in Konflikt geraten. Dennoch war es nicht möglich, die Begehung weiterer Straftaten zu verhindern. Der AfD-Politiker Stephan Brandner spricht daher gegenüber der Welt von einem „eklatanten Versagen von Justiz, Sicherheitsbehörden und Politik“.
NATO-GIPFEL IN ANKARA: Erdogan empfängt Partner – Donald Trump trifft Selenskyj | WELT LIVE










