Die durch den Rücktritt von Nigel Farage als Reform-UK-Abgeordneter des Wahlkreises Clacton-on-Sea ausgelöste Nachwahl in diesem Wahlkreis wird ohne Gegenkandidaten der Konservativen Partei und der rechten Restore Britain stattfinden. Das gaben die Parteichefs der beiden Oppositionsparteien am Dienstag bekannt. Damit ist Farage ein erneuter Sieg in dem Wahlkreis sicher – er will wieder antreten und erhofft sich ein starkes Mandat der Wähler.
Farage verfolgt mit dem Rücktritt und der daran anschließenden Neuwahl seines Sitzes zwei Ziele: Einerseits will er die Labour-Regierung von Noch-Premierminister Keir Starmer vorführen. Dieser hat zwar seinen Rücktritt angekündigt, will seine Position als Regierungschef aber an den nächsten Führer der Labour Party weitergeben – eine vorgezogene Neuwahl des Parlaments, aus der Farages Reform UK als Sieger hervorgehen könnte, lehnt er jedoch ab.
Andererseits sieht sich Farage derzeit Vorwürfen wegen seiner Nebeneinkünfte und der Wahlkampffinanzierung ausgesetzt (mehr dazu hier). Ein starkes Wählervotum könnte die Debatte um diese Fragen aus seiner Sicht zum Verstummen bringen. An dieser Stelle widerspricht Rupert Lowe von Restore Britain dem als gemäßigt geltenden Farage jedoch entschieden.
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