Im vergangenen Jahr ist der Anteil der Ausländer unter den verurteilten Straftätern in Deutschland auf ein Rekordniveau gestiegen. 40,8 Prozent der Personen, die von einem deutschen Gericht verurteilt wurden, besaßen 2024 keinen deutschen Pass. Das geht aus dem Jahresbericht zur Strafverfolgung hervor, den das Statistische Bundesamt kürzlich veröffentlicht hat.
Damit ist die Zahl in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Hatten 2008 noch 19,9 Prozent der Verurteilten keinen deutschen Pass, waren es 2015 schon 28,3 Prozent. Im Zuge der Flüchtlingskrise stieg der Anteil der Ausländer unter den Straftätern 2016 erstmals auf über 30 Prozent. Acht Jahre später sprang die Zahl nun auf über 40 Prozent. Im Vorjahr waren noch 38,9 Prozent der Verurteilten Ausländer.
Gemessen an ihrer Bevölkerungszahl sind Ausländer damit deutlich überrepräsentiert in der Statistik vertreten. Ende 2024 besaßen 14,8 Prozent der Bevölkerung keinen deutschen Pass. Was die Statistik nicht zeigt: Ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Straftäter besitzt einen Migrationshintergrund.
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