Fast 600 Millionen Euro in nur vier Jahren: So viel gab Hamburg für die Unterbringung von Asylbewerbern in Hotels aus

vor 2 Monaten

Fast 600 Millionen Euro in nur vier Jahren: So viel gab Hamburg für die Unterbringung von Asylbewerbern in Hotels aus
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Die Stadt Hamburg hat zwischen 2022 und 2025 insgesamt rund 592,8 Millionen Euro für die Unterbringung von Asylbewerbern in Hotels ausgegeben. Das geht aus einer Antwort des Hamburger Senats auf eine Anfrage der AfD-Bürgerschaftsfraktion hervor. Für die Jahre 2015 bis 2021 konnte der Senat keine Zahlen nennen, da der Betrieb offizieller „Interimshotelstandorte“ erst am 28. Februar 2022 aufgenommen wurde. Bereits am Jahresende 2022 verfügte die Stadt über 73 solcher Standorte.

Über die Jahre stiegen die Kosten für die Asylunterbringung an. Im Jahr 2022 gab der Hamburger Senat knapp 68,8 Millionen Euro aus. Davon entfielen 40,6 Millionen Euro auf reine Beherbergungskosten und 28,2 Millionen Euro auf Cateringleistungen. Im Jahr 2023 lagen die Gesamtausgaben bei 170,2 Millionen Euro. 92,7 Millionen Euro an Steuermitteln wurden für die Unterkunft aufgewendet, 77,5 Millionen Euro für die Verpflegung – und das, obwohl die Zahl der Standorte zum Jahresende bereits leicht auf 68 gesunken war.

Den Höchststand erreichten die Kosten im Jahr 2024 mit 190 Millionen Euro, wovon rund 102 Millionen Euro auf die Unterbringung und 88 Millionen Euro auf die Verpflegung entfielen. Die Zahl der Standorte hatte sich bis zum Jahresende 2024 auf 61 verringert. Für 2025 weist die Statistik einen Rückgang auf 163,8 Millionen Euro aus, aufgeteilt in 89 Millionen Euro Beherbergungs- und 74,8 Millionen Euro Cateringkosten; die Anzahl der Standorte reduzierte sich bis zum Jahresende deutlich auf 47.

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