Der englische Fußballverband (FA) hat angekündigt, dass Männer (sogenannte Transfrauen) ab dem 1. Juni 2025 nicht mehr in Wettbewerben des Frauenfußballs spielen dürfen. Wie Medien wie ESPN oder Sun berichten, folgt diese Entscheidung folgt dem Urteil des britischen Obersten Gerichtshofs vom 16. April, das festlegte, dass der Begriff „Frau“ im Gleichstellungsgesetz von 2010 nur für biologische Frauen gilt.
Die FA erklärte in einer Stellungnahme: „Als Dachverband des nationalen Sports ist es unsere Aufgabe, Fußball für so viele Menschen wie möglich zugänglich zu machen, innerhalb der gesetzlichen Vorgaben und der internationalen Richtlinien von UEFA und FIFA. Unsere bisherige Regelung, die Transfrauen die Teilnahme am Frauenspiel erlaubte, basierte auf diesem Prinzip und wurde durch fachkundige Rechtsberatung gestützt.“
Dies sei „ein komplexes Thema, und unsere Haltung war stets, dass wir unsere Politik überprüfen und anpassen würden, wenn es wesentliche Änderungen im Gesetz, in der Wissenschaft oder im Betrieb des Breitensports gibt.“ Das Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 16. April bedeute aber, dass man die eigene Politik ändern werden. „Transfrauen werden ab dem 1. Juni 2025 nicht mehr im Frauenfußball in England spielen dürfen. Wir verstehen, dass dies für Menschen, die das Spiel, das sie lieben, in dem Geschlecht spielen möchten, mit dem sie sich identifizieren, schwierig sein wird, und wir kontaktieren die derzeit registrierten Transfrauen, um die Änderungen zu erklären und wie sie weiterhin am Spiel beteiligt bleiben können.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











