AfD bei Forsa auf Allzeithoch – Merz wird für die CDU zum Absturzkanzler

vor etwa 2 Monaten

AfD bei Forsa auf Allzeithoch – Merz wird für die CDU zum Absturzkanzler
Bildquelle: Tichys Einblick

Die nächste Umfrage, der nächste Absturz, die nächste Beschwichtigung aus dem abschmierenden Maschinenraum einer Partei, die sich immer noch einredet, sie regiere dieses Land. Forsa misst die AfD nun bei 28 Prozent. Das ist für dieses Institut ein neues Allzeithoch auf Bundesebene. Die Union steht bei 22 Prozent. Sechs Punkte Abstand. Aus dem Kanzlerwahlverein CDU/CSU ist unter Friedrich Merz eine Partei geworden, die der eigenen Niederlage beim Wachsen zusieht.

Noch härter trifft die Union der zweite Wert. Bei der politischen Kompetenz liegt die AfD inzwischen ebenfalls vor CDU und CSU. 15 Prozent trauen ihr am ehesten zu, die Probleme des Landes zu lösen, der Union nur noch 13 Prozent. Für eine Partei, die jahrzehntelang vom Versprechen lebte, Ordnung, Stabilität und Regierungsfähigkeit zu verkörpern, ist das der Verlust ihres letzten politischen Besitzstandes. Nun ja, aber auch kein Wunder. Das letzte Tafelsilber ist ausverkauft – und die Schwiegermutter will kein Mensch.

Friedrich Merz steht im Zentrum dieser Entwicklung. Nur noch 14 Prozent der Bürger sind mit seiner Arbeit zufrieden (leben diese Personen wirklich im gleichen Land?), 85 Prozent unzufrieden. Selbst in den eigenen Reihen ist die Lage gekippt: 57 Prozent der Unionsanhänger sind mit dem Kanzler nicht zufrieden. Ein CDU-Kanzler, den die Mehrheit der eigenen Wähler ablehnt, ist als Regierungschef keinen Tag länger haltbar. Er ist ein politischer Haftungsfall.

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