Wir finden euch!

vor etwa 1 Stunde

Wir finden euch!
Bildquelle: Apollo News

Wenige hundert Meter von Luisa Neubauers Sitzblockade entfernt bricht in der Mitte der „Widersetzen“-Demo ein Mob aus Dutzenden Personen los – sie jagen unsere Reporter, andere jubeln, brüllen oder werfen mit Flaschen. Schließlich wird geschlagen und getreten bis Blut fließt. Sie alle zeigen sich einverstanden mit lebensbedrohlichen Attacken auf unsere Kollegen. Es sind Videos, die in erschreckender Weise die Abgründe eines Mobs zeigen, geistlos entfesselt, enthemmt, abgestumpft auf primitivsten Blutrausch.

Zunächst einmal: Wir sind in Kontakt mit der Kriminalpolizei und machen Druck, wir sammeln Material, die Polizei hat eine eigene Ermittlungseinheit aufgestellt. Wir werden alles tun, um die Täter zu identifizieren. Wer am Boden liegenden Menschen aus der Sicherheit des Mobs heraus gegen den Kopf tritt, gehört ins Gefängnis. Wer sich an solchen Hetzjagden beteiligt, ist weder ein mutiger Antifaschist noch ein idealistischer Radikaler, sondern einfach nur ein verblödeter Gewalttäter, der seinen gestörten Sadismus in politischen Gewändern auslebt. Wer einen von uns so angreift, wird uns nie mehr los, und ja: Ich werde nicht so tun, als würde ich über all dem stehen. Wenn wir sagen, wir bringen euch in den Knast – bei Gott –, wir meinen das so.

Auf Attacken wie diese gibt es nur eine Antwort: Wir müssen gewinnen. Und das tun wir auch. Denn die Bilder aus Erfurt zeigen unmissverständlich, wer auf welcher Seite steht. Auf der einen Seite die feigen Sklaven der Massen – aus der eigenen verkommenen Schwäche speist sich nur tote Grausamkeit. Es sind Loser-Brigaden, die den Parteitag, den sie verhindern wollen, verschlafen und dann ihren Frust abladen müssen, der sie überwältigt und von dem sie besessen sind. Sie erkennen nicht einmal, wie ihre unübertreffliche Peinlichkeit ihre angebliche Sache so brutal diskreditiert, wie es niemand anderes könnte. Und je mehr Gewalt sie anwenden, desto mehr verlieren sie.

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