Vorbei die Zeit, in der Zeichentrickfilme die Kleinen nur unterhalten, eineinhalb Stunden lustig und unterhaltsam sein sollten. Helden aus dem Dschungelbuch wie Mogli, Balu, Bagheera und nicht zu vergessen King Louis – sie alle stünden heute wohl unter Rassismus-Verdacht. Vergangen die Zeiten, in denen Boris Becker sich ein leckeres Nutellabrot (1996) vor der Kamera genehmigt und damit den ohnehin populärsten Brotaufstrich der Nation beworben hat. Heute sind die Schlagzeilen voll von Weltuntergangsszenarien: „… neben Palmöl steckt auch hergestelltes Vanillin in Nutella. Dieser Aromastoff steht im Verdacht, Chromosomen zu verändern und DNA-Schäden zu verursachen… Experten mahnen zur Vorsicht… so gefährlich ist Nutella!…“ (Nord24) „…was Nutella mit Ihrem Körper macht…soll auch Erbgut verändern“ (Merkur)
War es die scheinbare Bedrohung durch dieses Nahrungsmittel, das in großen Plantagen vor allem in Malaysia und Indonesien produziert wird, die die Produzenten des Kinderfilms „Ozi, Stimme des Waldes“, unter ihnen auch Filmlegende Leonardo Di Caprio, dazu bewogen hat, ihre Ängste in einem Zeichentrick-Film darzustellen? Oder ist die Geschichte eher dazu konzipiert „eine neue Generation zu ermutigen, ihre Stimme zu erheben und unsere kostbare Welt zu schützen“ wie es auf der Homepage des Films heißt? Der Film, so der „Moviepilot“ „beschäftige sich mit dem Klimawandel und der Abholzung des Regenwaldes“.
Sogar der britische „Guardian“ merkte, dass hier etwas nach Manege und Vorführung riecht: Ozi sei „die affige Version einer Greta Thunberg, die sich mit einem bösen Unternehmen anlegt“.
ERFURT: Massen-Proteste gegen AfD-Parteitag! Einzelne Krawalle! Weidel hat mehr Macht I WELT STREAM











