Eine mutmaßlich pro-palästinensische Gruppe soll in Berlin-Hellersdorf mit Holzlatten, Baustellenabsperrungen und Feuerlöschern vor einem Objekt aufgetaucht sein. Später sollen Personen auf einem Dach mit Baseballschlägern aufeinander losgegangen sein. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs.
Die Auseinandersetzung ereignete sich am Samstagnachmittag in der Wurzener Straße in Hellersdorf. Nach bisherigen Erkenntnissen der Berliner Polizei gerieten gegen 14 Uhr eine mutmaßlich pro-israelische und eine mutmaßlich pro-palästinensische Gruppierung in Streit. Es soll um die Nutzungsvorrechte von Räumlichkeiten in einem Objekt gegangen sein.
Die pro-palästinensische Gruppe soll daraufhin etwa 20 Personen mobilisiert haben. Diese seien laut Polizei „schwarz gekleidet und vermummt“ vor dem Objekt erschienen – ausgerüstet „mit Holzlatten, Baustellenabsperrungen und Feuerlöscher“. Im Objekt befand sich demnach die pro-israelische Gruppierung, die nach Polizeiangaben ebenfalls schwarz gekleidet und vermummt gewesen sein soll.
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