ARD-Journalistin Anja Kohl fordert von AfD Distanzierung von Angriffen auf Apollo-News-Reporter

vor etwa 2 Stunden

ARD-Journalistin Anja Kohl fordert von AfD Distanzierung von Angriffen auf Apollo-News-Reporter
Bildquelle: Apollo News

ARD-Journalistin Anja Kohl hat der AfD vorgeworfen, sich nach den Angriffen auf Journalisten am Rande des Bundesparteitags in Erfurt nicht öffentlich distanziert zu haben. Ausgerechnet von der Partei, deren Parteitag von linken Chaoten blockiert und attackiert werden sollte, forderte Kohl eine Stellungnahme zu den Übergriffen auf Reporter von Apollo News und der Jungen Freiheit.

Im „Sonntags-Stammtisch“ des Bayerischen Rundfunks erklärte Kohl die Attacken auf Journalisten zu ihrem „Ärger der Woche“. „Es sind mehrere Journalisten am Rande der Demos dort attackiert worden, mit Kopftritten von Gegendemonstranten“, sagte Kohl. Die Journalisten hätten dort „sehr sauber versucht zu berichten“.

Dann richtete Kohl ihren Vorwurf jedoch nicht an die linken Demonstranten, nicht an das Protestbündnis „Widersetzen“ und auch nicht an jene Politiker, die die Proteste gegen den AfD-Parteitag zuvor vehement unterstützt hatten. Kohl sagte: „Und die AfD hat es nicht geschafft, öffentlich sich davon zu distanzieren, überhaupt öffentlich Stellung zu nehmen.“ Parteien müssten sich „distanzieren von so einer Sache“. Das ist bemerkenswert: AfD-Chefin Alice Weidel hatte die Angriffe tatsächlich bereits am Samstag öffentlich verurteilt. „Ich muss sagen, die anderen Parteien und auch die Medien: Sie waren sehr leise, um das zu verurteilen“, sagte Weidel. Auch anderen Politiker der Partei kritisierten die Angriffe.

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