Die deutsche Chemiebranche steht vor einem der schwersten wirtschaftlichen Einbrüche ihrer Geschichte. Produktion, Umsatz und Exporte sinken weiter, während hohe Energiekosten, Zölle und Überregulierung den Standort zusätzlich belasten. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) schlägt Alarm, berichten FAZ und Handelsblatt.
Nach Angaben des VCI sank die Produktion im dritten Quartal 2025 um 4,3 Prozent, die durchschnittliche Auslastung der Anlagen liegt bei nur rund 70 Prozent. Damit sind viele Betriebe nicht mehr profitabel. Der Verband spricht von einer Lage, die auf dem geschäftlichen Niveau von 1995 angekommen ist.
Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup bringt die Stimmung auf den Punkt: „Es ist Alarmstufe Rot.“ Die Branche, sagte er, „taumelt dem Jahresende entgegen, die Auftragsbücher sind im Inland und im Ausland leer.“ Er warnt: „Was wir jetzt verlieren, wird nicht mehr wiederkommen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











