In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde eine 20-jährige Obdachlose in Soest stundenlang von einem Algerier sexuell missbraucht, wie aus einer Polizeimeldung hervorgeht. Der Tatverdächtige hatte ein Messer bei sich. Der Lebensgefährte der Obdachlosen versuchte, einzugreifen, wurde aber niedergeschlagen und verlor das Bewusstsein. Der Frau und ihrem Begleiter gelang es nach mehreren Stunden, vom Tatort zu fliehen und die Polizei zu verständigen.
Die Frau sagte gegenüber Bild, dass sie und ihr Freund in dem leerstehenden Gebäude im Hammer Weg übernachten wollten, in dem es zur Tat kam. Ihr Freund sei bereits eingeschlafen, als der Asylbewerber mit einem Messer neben ihr aufgetaucht sei. „Auf einmal stand er nachts neben der Matratze, hatte ein Messer, hat mich bedroht und dann sofort vergewaltigt“, sagt sie. Als ihr Begleiter erwachte, habe er ihr helfen wollen, wurde von dem Algerier aber bewusstlos geschlagen. Dann sei er weiter über die Obdachlose hergefallen. „Das ging mehrere Stunden“, sagt sie.
Der Frau und ihrem Begleiter gelang es nach mehreren Stunden, vom Tatort zu entkommen und die Polizei zu verständigen. Der Tatverdächtige wurde noch am Ort des Geschehens von der Polizei aufgegriffen. Der 37-jährige Algerier wohnt in der Zentralen Unterbringungseinrichtung in Soest. Die Einrichtung hat eine Kapazität von 1.200 Plätzen und kann auf 1.500 Plätze erweitert werden.
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