Die Deutsche Journalisten-Union (DJU) verurteilt die Kampagne und Gewaltrhetorik der Linkspartei und anderer linksextremer Gruppierungen gegen Apollo News. Der Berliner Landesgeschäftsführer Jörg Reichel erklärte gegenüber der Neuen Zürcher Zeitung, es sei inakzeptabel, „wenn politische Gruppen oder Parteien gezielt Aktionen planen, um ein Medium aus einem Stadtteil zu verdrängen.“
Bei den Vertreibungsplänen handele es sich um einen „Angriff auf die Pressefreiheit“. „Organisierte Kampagnen“ seien nicht legitim, stellte der Vertreter der ver.di-Gewerkschaft fest. Wer die Pressefreiheit für ein einzelnes Medium einschränken wolle, „gefährdet sie für alle“. „Einschüchterung oder Behinderung redaktioneller Arbeit“, wie sie von den Organisatoren der Kampagne beabsichtigt wurde, verurteilte Reichel ausdrücklich.
Am Dienstag vergangener Woche hatte die Linkspartei bei einer öffentlichen Veranstaltung dazu aufgerufen, die Pressearbeit von Apollo News zu stören und zu verhindern (mehr dazu hier). Besondere Empörung rief die offene Gewaltrhetorik der Organisatoren bei dem Treffen und in begleitenden Materialien hervor.
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