Wieder ein blutiges Osterfest in Nigeria: Dutzende Christen wurden laut Berichten von Menschenrechtsorganisationen während der Ostergottesdienste entführt. Das Militär des afrikanischen Landes schlug unmittelbar zurück und rühmt sich, über 60 Angreifer getötet zu haben. Besonders gravierend war die Situation im Bundesstaat Kaduna im Nordwesten Nigerias.
Bewaffnete Männer hätten dort eine katholische sowie eine evangelische Kirche überfallen, teilte Caleb Bawa Ma’aji, Vorsitzender der Christian Association of Nigeria, der AFP mit. Die Entführung soll sich 100 Kilometer nördlich der nigerianischen Hauptstadt Abuja zugetragen haben.
Der Polizeichef hatte zuvor für das Osterfest eine „massive Sicherheitspräsenz“ angeordnet, trotzdem kam es zu dem Überfall. 31 Christen aus dem nordwestlichen Bundesstaat Kaduna konnte das nigerianische Militär wieder befreien. Dabei soll es zu einem Schusswechsel zwischen Soldaten und bewaffneten Angreifern gekommen sein, bei dem mindestens fünf Menschen getötet wurden.
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