In Hamburg hat eine neue linksextreme Aktion gegen die AfD für Empörung gesorgt. Auf dem Antifa-Portal Indymedia wurde in der vergangenen Woche eine Aktion mit dem Titel „Der AfD eine kleben“ veröffentlicht. Darin werden mehrere Abgeordnete der Hamburger AfD mit Foto und Wohnadresse genannt. Die anonymen Verfasser prahlen damit, in den Wohnvierteln der Betroffenen Aufkleber angebracht zu haben, auf denen zu lesen ist: „Achtung AfD-Faschist in eurem Viertel!“ Ziel sei es, die Nachbarschaften der Genannten „aufzuklären“ und sie in ihrem Wohnumfeld zu isolieren.
Der Hamburger AfD-Bundestagsabgeordnete Bernd Baumann, parlamentarischer Geschäftsführer seiner Fraktion, sieht sich seit Jahren als Ziel solcher Attacken. Im Gespräch mit Welt TV am 6. Oktober sagte er, zwei Drittel aller Gewaltdelikte gegen Politiker richteten sich inzwischen gegen die AfD. Er selbst sei in Hamburg-Altona wiederholt angegriffen worden. „Ich habe andauernd Anschläge auf mein Haus. Meine Frau hat richtig Angst“, sagte Baumann.
Er berichtete, dass seine Frau zeitweise nicht mehr habe schlafen können. „Ich habe hier im Keller so ein kleines Gästeapartment. Da habe ich Stahltüren eingebaut und einen Hund angeschafft. Jetzt kann sie wieder schlafen“, erklärte er. Zuletzt sei vor seinem Wohnhaus das Auto eines Mieters in Flammen aufgegangen. „Am nächsten Morgen hat die Antifa auf Indymedia geschrieben: ‚Wir haben wieder eine hochpreisige Limousine vor dem Haus von Bernd Baumann verbrannt.‘“
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