Luisa Neubauer malt in ihrem neuen Buch über das Klima das Ende der Welt an die Wand. Sie bedient sich einer extremen Sprache, ein Denken, das besorgniserregende Züge annimmt. Nicht einmal die Klimawissenschaft spricht von einer Apokalypse.
In den öffentlich-rechtlichen Medien ist sie ein gern gesehener Gast, ein Gesicht der Jugend, das für etwas Gutes stehe. Im Namen des Guten Schlechtes zu bewirken, ist allerdings kein Widerspruch. Luisa Neubauer stellt in ihrem aktuellen Buch, „Was wäre, wenn wir mutig sind?“, extreme Behauptungen auf, die auch durch das IPCC, den sogenannten Weltklimarat, nicht gestützt sind. Laut der Aktivistin befinden wir uns auf dem Weg „schnurstracks in den Untergang“, sie schreibt: „Leute, guckt euch das an, die Apokalypse zum Anfassen.“ Per Smartphone sei man heute in der Lage „den Weltuntergang live auf unsere Couch zu holen.“ Sie meint das nicht als Übertreibung: „Die Wissenschaft (…) hat klargemacht, dass der Planet die Menschen überleben wird, wir ihn aber nicht.“
Wenn sich Neubauer mit einem Kleid in der Öffentlichkeit zeigt, auf dem steht „hot, hotter, dead“, dann meint sie das buchstäblich so. Luisa Neubauer glaubt, dass wir bald alle sterben werden.
Was Luisa Neubauer hier behauptet, hat mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun. Jim Skea, Chef des Instituts, wandte sich bereits im vergangenen Jahr gegen den Radikalismus der Klimabewegung. Im Interview mit dem Spiegel sagte er:
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