Arbeitgeber-Präsident Rainer Dulger wünscht noch mehr Standfestigkeit der jungen Rentenkritiker. Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) erklärt Dulger, warum das geplante Rentenpaket von Schwarz-Rot so nicht kommen darf und was er über eine mögliche Minderheitsregierung denkt.
„Ich kann den Jungen in der Union nur zurufen: Bleibt standhaft! Der Gesetzentwurf zum geplanten Rentenpaket geht sogar über den Koalitionsvertrag hinaus, indem damit über das Jahr 2031 hinaus hohe Mehrausgaben festgeschrieben werden sollen. Wir reden hier über Beträge von mehr als 100 Milliarden Euro allein in den Jahren 2032 bis 2040“, erklärt Dulger in der FAZ. Die jungen Menschen würden zu Recht erwarten, dass man auch ihre Interessen im Hinblick auf Staatsverschuldung und Finanzierbarkeit des Sozialsystems berücksichtige. „Generationengerechtigkeit darf nicht geopfert werden, nur um kurzfristig Ruhe in der Koalition zu erkaufen“, so Dulger.
Rainer Dulger, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











