Beim Sommerinterview der ARD mit AfD-Chefin Alice Weidel ist es zu einer massiven Störaktion gekommen. Während sich die Parteichefin zu Fragen des Journalisten Markus Preiß befragt äußern wollte, setzte ein Chor ein, der die Vorsitzende übertönte und zwischenzeitlich das Zuhören erschwerte. Den Vorfall machte die AfD-Chefin in einem Tweet selbst publik, die Störung ist aber auch im Live-Stream bereits nachzuschauen.
So sieht es übrigens aus, wenn die #tagesschau ein #Sommerinterview mit der AfD im CDU-regierten Berlin führt - während im Hintergrund der NGO-Chor protestiert. Einschalten ab 18 Uhr in der ARD - da gibts das ganze Interview zu "hören"... pic.twitter.com/aY7AQVHOmU
Während der Störung führt Weidel gerade aus, dass sie an „Remigration“ festhalte. Das Konzept sei demnach „die Einhaltung von Recht und Gesetz“. Dies bedeute aber, so Weidel, auch, „dass jeder, der aus einem sicheren Drittstaat zu uns kommt, abzuweisen ist.“ Seit zehn Jahren werde „das Gegenteil“ gemacht, stattdessen werde jeder hereingelassen. Nun müsse man ausreisepflichtige Menschen abschieben. „Wir haben beispielsweise in diesem Land 215.000 Syrer, die ausreisepflichtig sind. Da frage ich mich: Wo bleiben die Abschiebungen?“
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











