Ende November hatte die argentinische Regierung infolge eines Dekrets des Staatspräsidenten Javier Milei eine Meldestelle für wirtschaftsschädliche Regulierungen eingeführt. Seitdem können Bürger Regulierungen, die sie für wirtschaftlich nicht sinnvoll erachten, bei der Regierung melden (Apollo News berichtete).
Nach einigen Wochen zieht man in der argentinischen Regierung Bilanz. So veröffentlichte man die Zahlen der Meldestelle bis zum Ende des vergangenen Jahres. Innerhalb von etwas mehr als einem Monat Betriebszeit wären 8.905 Beschwerden eingereicht worden. 65 Prozent der Beschwerden richteten sich dabei gegen landesweite Regulierungen.
Der Minister für Deregulierung, Federico Sturzenegger, zeigt sich bislang zufrieden mit der Arbeit der Meldestelle, die Hinweise seien meist sehr hilfreich. Sein Ministerium ist für die Meldestelle verantwortlich. Auch weiterhin hofft man auf die Mithilfe der Menschen. Die Bürger werden in einer in den sozialen Medien verbreiteten Infografik des Ministeriums dazu aufgerufen, Regulierungen zu melden, die den „freien Handel“ und den „Wettbewerb“ behindern würden.
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