Nach Angriff auf Apollo News-Reporter: Kubicki will Staatsgeld für Unterstützer von „Widersetzen“ streichen

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Nach Angriff auf Apollo News-Reporter: Kubicki will Staatsgeld für Unterstützer von „Widersetzen“ streichen
Bildquelle: Apollo News

Nach den Angriffen auf Journalisten am Rande des AfD-Bundesparteitags in Erfurt fordert FDP-Chef Wolfgang Kubicki Konsequenzen für das Unterstützerumfeld des linken Bündnisses „Widersetzen“. Im Gespräch mit Welt verurteilte Kubicki die Attacken scharf und sprach sich dafür aus, staatliche Fördergelder für Organisationen zu streichen, die Gruppierungen wie „Widersetzen“ unterstützen.

„Wird Zeit, dass jede staatliche Förderung von NGOs unterbleibt, die solche Gruppierungen unterstützen“, sagte Kubicki. Dass der Staat selbst finanzielle Hilfe dafür leiste, dass Straftaten begangen werden könnten, sei „ein Unding“. Die Förderung solcher Einrichtungen müsse „sofort aufhören“. Auf die Frage, wie gefährlich er „Widersetzen“ einschätze, sagte der FDP-Chef: „Jedenfalls ist sie dumm.“ Angriffe auf Journalisten seien Straftaten und müssten verfolgt werden.

Am Rande der Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt wurden mehrere Journalisten angegriffen. Drei Apollo News-Reporter wurden am Samstag von einem wütenden Mob gejagt und attackiert – zwei der Reporter wurden dabei verletzt. Einem JF-Reporter wurde ins Gesicht geschlagen, zudem wurde einem Reporterteam ein Mobiltelefon entrissen. Bis Sonntagmittag registrierte die Polizei im Zusammenhang mit dem Parteitag und den Gegenprotesten 65 Straftaten und 13 Ordnungswidrigkeiten, darunter Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen.

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