Die Armut in Afrika ist menschengemacht

vor 4 Monaten

Die Armut in Afrika ist menschengemacht
Bildquelle: Tichys Einblick

Das Narrativ ist nicht totzukriegen: Immer wieder wird der „globale Norden“ für Hungerkrisen in Afrika verantwortlich gemacht. Zuletzt forderte der „Medienexperte“ Ladislaus Ludescher, ein 100-Milliarden-Hunger-Sondervermögen zu schaffen.

Doch bevor noch mehr Geld unkontrolliert in den globalen Süden fließt, sollte man sich lieber mit den wahren Gründen für die Hungerkrisen auf dem Kontinent befassen.

Von seinen natürlichen Voraussetzungen her könnte Afrika problemlos autark in seiner Nahrungs- und Energieversorgung werden. Dennoch machen Hungersnöte in Afrika gerade jetzt wieder Schlagzeilen, weil seit Jahrzehnten die ländliche und landwirtschaftliche Entwicklung vernachlässigt wurde.

Gegen die stets wiederkehrenden Krisen könnten sich die betroffenen Regierungen besser wappnen. So gibt es zum Beispiel im von Dürre geplagten Äthiopien kein Forschungsinstitut, das sich mit Wasser beschäftigen würde. Es gibt günstige, wassersparende Bewässerungssysteme, beispielsweise aus Israel, doch hapert es oft am Willen der Regierungen, diese Methoden durchzusetzen.

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