Eine Mitarbeiterin des Berliner Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) hat über ihren offiziellen Dienstaccount eine politisch aufgeladene Rundmail verschickt. In dem Schreiben ruft sie öffentlich Bedienstete zur Unterzeichnung eines offenen Briefes auf, der sich gegen eine vermeintlichen „Völkermords in Gaza“ richtet. Das LAF bezeichnete den Vorfall daraufhin als „Handeln einer Einzelperson“ und kündigte eine dienstrechtliche Prüfung an.
Die E-Mail wurde in der Nacht zum Dienstag um 00:30 Uhr über eine dienstliche Adresse mit der Endung @LAF.berlin.de versendet. Sie beginnt mit der Einordnung: „Ich bin Mitarbeiterin in der Berliner Verwaltung, wende mich jedoch heute als Privatperson an Sie.“ Weiter heißt es wörtlich in der Mail: „Dieses Schreiben ist ein Aufruf zur Beendigung der Unterstützung des Völkermords in Gaza.“ Der verlinkte offene Brief, abrufbar über ein öffentliches Google-Dokument, fordert Bedienstete auf, namentlich zu unterzeichnen. Die Unterschriften würden gesammelt und an den Berliner Bürgermeister sowie die Bundesregierung übermittelt. In dem Text ist zudem von bereits vorhandener Unterstützung aus „Bezirks-, Landes- sowie Bundesebene“ die Rede.
Die besagte Rundmail
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