Ein 30-jähriger afrikanischer Asylbewerber aus Guinea-Bissau hat am vorvergangenen Montag eine Verkäuferin der Bäckerei Knaack im niedersächsischen Lüneburg mehrmals unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Daraufhin hat die Ausländerbehörde des Landkreises Harburg in Absprache mit der Polizei die Abschiebehaft des gewalttätigen Asylbewerbers beim Amtsgericht am Freitag beantragt. Das Gericht lehnte die Abschiebung allerdings noch am selben Tag ab. Nur einen Tag später tauchte der Afrikaner in der Bäckerei auf und attackierte die Bäckereiverkäuferin erneut, diesmal deutlich brutaler.
Während des zweiten Angriffs versuchte die Verkäuferin, sich mit Pfefferspray, das ihr Sohn ihr nach dem Angriff am Montag zum Schutz gegeben hatte, zu wehren. Ein Augenzeuge berichtete gegenüber der JF, dass er Geschrei gehört habe: „Die aufgelöste Verkäuferin schrie, er habe sie geschlagen, man solle die Polizei rufen.“ Der Täter soll zunächst weggelaufen sein, soll dann allerdings wieder zum Tresen gerannt und die Frau erneut attackiert haben. Bei dem Angriff soll der afrikanische Asylbewerber der Frau eine Kopfnuss gegeben und in ihre Hand gebissen haben. Die Bäckereiverkäuferin, die Zeugenberichten nach stark blutete, musste mit schweren Verletzungen am Gesicht und Hals ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Polizei nahm den Asylbewerber zwar zunächst in Gewahrsam, ließ den Angreifer allerdings gleich am Sonntag wieder auf freien Fuß. Noch am selben Tag sorgte der Afrikaner in einem Lokal für Aufsehen. Er verweigerte die Bezahlung und beleidigte die daraufhin eintreffenden Polizisten. Erst wenige Tage zuvor soll der Asylbewerber eine Polizistin angegriffen haben.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











