Asylbewerber sollen Leistungen nur noch als Darlehen erhalten: SPD-Landräte sorgen mit Vorstoß für Aufsehen

vor 11 Monaten

Asylbewerber sollen Leistungen nur noch als Darlehen erhalten: SPD-Landräte sorgen mit Vorstoß für Aufsehen
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Leistungen für Asylbewerber sollen künftig nur noch als Darlehen gezahlt werden – das fordern zwei SPD-Landräte in Thüringen. Gegenüber dem Stern haben Matthias Jendricke aus Nordhausen und Marko Wolfram aus Saalfeld-Rudolstadt die Idee eingebracht, die Sozialleistungen für volljährige Asylbewerber, anerkannte Flüchtlinge und Nicht-EU-Ausländer in Form eines Darlehens, auf das keine Zinsen anfallen, auszuzahlen. Vergleichbar soll diese Methode mit dem BAföG sein, das sich etwa Studenten auszahlen lassen können.

Gegenüber dem Stern sagte Jendricke: „Wer in unser Land kommt und hier bisher nichts eingezahlt hat, darf Sozialleistungen nur noch als zinsloses Darlehen bekommen.“ Dabei sollen Integrationsleistungen positiv berücksichtigt werden. Wer es schafft, im ersten Jahr in eine sozialversicherungspflichtige Arbeit zu kommen, soll nach Vorstellung der beiden Landräte nur die Hälfte seiner bisher erhaltenen Sozialleistungen zurückzahlen müssen, wenn auch eine Sprachprüfung absolviert wurde.

Auch wer seine Schulden schnell zurückzahlt, soll von weiteren Abschlägen in der Kreditsumme profitieren. Ebenso sollen Schulabschlüsse der Kinder positiv berücksichtigt werden. Mit dem Vorschlag soll zum einen erreicht werden, dass die betreffenden Migranten früher in Arbeit kommen und auch, dass es weniger Neid in der Gesellschaft gegenüber Migranten gibt, die vom Staat alimentiert werden.

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