Auf Friedrich Merz ist Verlass. Das behauptete zumindest der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil in der ARD-Talkshow Caren Miosga am Sonntagabend – und führte dann ausgerechnet die Migrationspolitik an. Er habe „nach der Wahl schon das eine oder andere auch dann neu gelernt über Friedrich Merz: Dass man verlässliche Absprachen treffen kann, dass man belastbare Gespräche führt“, erklärte Klingbeil. Dann erklärte er, fast nebenbei, Merz‘ Migrations-Forderungen für abgeräumt.
Das offenbar neu gewonnene Vertrauen ineinander begründet der SPD-Chef auch mit dem Wählerverhalten bei der Bundestagswahl. Vor der Wahl hätten sich Union und Sozialdemokraten zwar noch bekämpft, „aber das Wahlergebnis und auch die Konstellation verpflichten uns ja, dass wir uns vernünftig miteinander hinsetzen.“
Dahingehend versprach Klingbeil zwar, Merz nicht zu seinem besten Freund machen zu wollen, „aber ein Vertrauensverhältnis ist gerade dabei zu wachsen, und das ist nicht unwichtig für das, was wir in diesem Land gemeinsam vorhaben.“ Ähnliches hatten auch schon Merz und auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei angedeutet.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











