Der ADAC erlebt gerade eine Kündigungswelle, nachdem Verbandschef Gerhard Hillebrand gefordert hatte, Sprit müsse teurer werden, um die Klimaziele zu erreichen.
Der Aufstand der ADAC-Mitglieder macht Hoffnung, denn er steht für die zunehmende Selbstbestimmung, nach der die Deutschen streben. Immer weniger lassen sich von Unternehmen, Vereinen und Verbänden politisch indoktrinieren, bevormunden und in Teilen sogar beleidigen.
„Der ADAC hält die CO2-Bepreisung für ein richtiges Instrument, um die Klimaschutzziele zu erreichen. Die Leute brauchen den Anreiz, um auf klimaschonende Alternativen zum Diesel und Benziner umzusteigen“, hatte Hillebrand im Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung gesagt und den Ärger vieler seiner rund 22 Millionen Mitglieder auf sich gezogen.
Der Chef des größten Automobilclubs Deutschlands spricht sich dafür aus, Autofahren für die allermeisten seiner Mitglieder teurer zu machen? Was in den vergangenen Jahren und angesichts der Klima-Debatte im vorauseilenden politischen Gehorsam vollkommen normal war, lassen sich inzwischen immer weniger Menschen bieten.
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