Im ersten Halbjahr 2025 haben die Auslandsvertretungen des Auswärtigen Amtes knapp 57.000 Visa zum Zwecke des Familiennachzugs ausgehändigt. Das teilte das Außenministerium auf Anfrage von NIUS mit.
Die meisten der Visa wurden an syrische, türkische, indische, kosovarische und albanische Staatsangehörige erteilt. Laut dem Auswärtigen Amt gingen knapp 9.000 Aufnahmebescheide an syrische Staatsbürger, 8.500 an türkische, 5.000 an indische, 3.500 an kosovarische und 2.000 an albanische. In über der Hälfte der Fälle handelte es sich um den Nachzug von Ehegatten.
Selbst durch die kürzlich beschlossene Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Schutzberechtigte dürfte die Zahl der verteilten Visa bis Jahresende bei über 100.000 liegen. Das entspricht der Einwohnerzahl von Städten wie Kaiserslautern oder Trier.
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