Hohe Kostenbelastungen am deutschen Standort, mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, eine fehlgeschlagene Elektrostrategie, US-Zölle – die deutsche Automobilindustrie steuert auf den totalen Kollaps zu. Durch die Bank weg müssen heimische Hersteller deutliche Gewinnrückgänge verkraften. Um Kosten zu senken, wird zu rigiden Sparprogrammen gegriffen.
Besonders stark unter Druck geraten ist der Volkswagen-Konzern. Das operative Ergebnis, also der Gewinn aus dem eigentlichen Autogeschäft vor Zinsen und Steuern, halbierte sich auf 8,9 Milliarden Euro, wie der Konzern am Dienstag im Rahmen der Jahrespressekonferenz mitteilte. Auch unter dem Strich fiel das Ergebnis deutlich schwächer aus. Der Gewinn nach Steuern sank um 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor hatte Volkswagen noch 12,4 Milliarden Euro verdient.
Noch gravierender brach der Gewinn bei Porsche ein. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich der Gewinn des Luxusherstellers aus Stuttgart um satte 98 Prozent (Apollo News berichtete). In der Folge kommt es beim Volkswagen-Konzern nun zu einer radikalen Ausweitung des Sparprogramms.
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