Die CDU-Politikerin Julia Klöckner hat sich in einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz gewandt und fordert eine sofortige Abschiebung eines ausreisepflichtigen afghanischen Asylbewerbers, der in ihrer Heimatregion immer wieder gewalttätig geworden sein soll. Der Afghane, dessen Asylantrag unanfechtbar abgelehnt wurde, sorgt durch wiederholte Vorfälle für erhebliche Besorgnis bei den Behörden und Bewohnern seiner Unterkunft.
„Der Mann fällt auf durch diverse Sachbeschädigungen, nächtliche Aufforderungen an Mitbewohner, zusammen mit ihm zu beten, sowie Aufforderungen an Nachbarn, zum Islam zu konvertieren“, heißt es in dem Brief. Die Polizei wurde bereits mehrfach eingeschaltet, und es wurden Strafanzeigen erstattet. In einem Vorfall im Oktober, so Klöckner, habe der Afghane Mitbewohner und Mitarbeiter der Einrichtung mit einem Stock angegriffen, was erst durch das beherzte Eingreifen eines Mitarbeiters und die sofort alarmierte Polizei beendet werden konnte.
CDU-Politikerin Julia Klöckner bei einem Ortstermin in Bad Kreuznach – dem Wahlkreis, in dem sie kandidiert.
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