Bundesaußenministerin Annalena Baerbock hat das Bundesaufnahmeprogramm für afghanische Flüchtlinge verteidigt. Bei einem Treffen mit afghanischen Frauen im Auswärtigen Amt in Berlin erklärte sie, dass es „politische Akteure“ gäbe, die versuchten, die deutschen Bemühungen „zu diskreditieren“.
Laut Baerbock schütze das Aufnahmeprogramm besonders gefährdete Menschen, darunter Aktivistinnen für Frauenrechte und Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung bedroht seien. „Daher bin ich überzeugt, dass wir das Richtige tun“, erklärte sie. Seit der Machtübernahme der Taliban habe Deutschland bereits rund 36.000 Afghaninnen und Afghanen aufgenommen.
Vor allem die Tatsache, dass Nichtregierungsorganisationen die Vorauswahl der Schutzsuchenden treffen, sorgt für Diskussionen. Doch Baerbock wies diese Einwände zurück und betonte die deutsche Verantwortung – sowohl für die Betroffenen als auch für die internationale Sicherheit.
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