Bei Illner: Deutschland droht eine düstere Zukunft

vor 8 Monaten

Bei Illner: Deutschland droht eine düstere Zukunft
Bildquelle: Tichys Einblick

Das Kalenderjahr neigt sich dem Ende zu. Bald fällt der erste Schnee und die Vorweihnachtszeit beginnt. Die Koalition wollte zu diesem Zeitpunkt den Herbst der Reformen hinter sich gelassen haben. Doch statt Reformen gab es für die Bevölkerung Enttäuschungen und faule Kompromisse zu verdauen. Aktuell schlagen die wirtschaftlichen Berater der Regierung Alarm. Obwohl die Staatskassen so prall gefüllt sind wie noch nie, übersteigen die Zahlungsverpflichtungen die vorhandenen Mittel bei Weitem. Gibt es keine Einsparungen von staatlicher Seite, so wird in ein paar Jahren trotz Rekordverschuldung kein Spielraum mehr im Haushalt sein.

An diesem Donnerstag beschäftigt sich auch die Talkrunde bei Maybrit Illner mit der düsteren ökonomischen Prognose. Es ist eine muntere Debatte. Besonders CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff spricht schonungslos Klartext in der Sendung. Spötter würden sagen, dass er vor seinem Auftritt einen Tino Chrupalla gefrühstückt hat. Der Sound des sachsen-anhaltischen Landesvaters klingt wie AfD pur. Der CDU-Mann hat offensichtlich verstanden, woher der Wind weht.

Gegenstück zu Haseloff ist der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD), der eine Lanze für den ausufernden Sozialstaat bricht und sich der Realität verweigert. Die Sendung liefert den Erkenntnisgewinn, dass die CDU mit der SPD keine tiefgreifenden Reformen zustande bringen wird.

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