Bei Illner: Keine Atomwaffen für die Mullahs

vor etwa 1 Jahr

Bei Illner: Keine Atomwaffen für die Mullahs
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Neben dem Krieg im Gazastreifen eröffnen die Israelis eine zweite Front und greifen den Iran an. Die israelische Führung um Ministerpräsident Benjamin Netanyahu möchte einer iranischen Atombombe zuvorkommen und startet einen Präventivschlag gegen die Islamische Republik Iran. Für den Westen entsteht eine heikle Situation. Völkerrechtlich soll der Angriff Israels nicht vollkommen abgesichert sein. Es droht eine langfristige Auseinandersetzung und eine Verwicklung der USA in den Krieg, was auch Auswirkungen auf Deutschland haben könnte.

Der abendliche Polit-Plausch bei Illner thematisiert die aktuelle Entwicklung in der Region. Die Quintessenz der Diskussion ist, dass die Bundesrepublik eine untergeordnete Rolle in der Region spielt und gern passiver Zuseher bleiben möchte. Der Gefahr eines Irans mit Nuklearwaffen hat die deutsche Politik seit jeher wenig Priorität gewidmet. In der Sendung sitzt deshalb mit Armin Laschet auch nur ein einziger Politiker, der zu dem Thema sprechen will. Es waren bekannte politische Größen wie Ex-Kanzlerin Angela Merkel und der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die ein untaugliches Atomabkommen mit dem Iran abgeschlossen haben, das die Sicherheitsbedenken Israels ausgeklammert hat.

Die erste Reihe der deutschen Politik steht vor dem Scherbenhaufen ihrer Außenpolitik. Kein Wunder, dass sich außer Armin Laschet keiner in die Sendung traut.

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