Vergangene Woche zwei Talkshows in ARD und ZDF, und jetzt schon wieder ein Auftritt bei Caren Miosga – läuft für die Linke! Wenngleich die Splitterpartei bei der Sonntagsfrage gerade einmal zehn Prozent der Wähler überzeugen würde, so darf sie doch im öffentlich-rechtlichen ihr Parteiprogramm in aller Breite ausrollen. Die Fraktionsvorsitzende nutzt die Gelegenheit leidlich aus. Selten konnte Heidi Reichinnek so kurz und prägnant vermitteln, was die Partei von Wirtschaft versteht (nichts) und was sie von Wahrheit und Redlichkeit hält (nichts). Stattdessen Hass und Hetze, Fake News und jede Menge wirre Sozialismus-Phantasien.
Zunächst reitet Reichinnek den ausgefransten Mantra-Teppich aller gescheiterten Sozialisten. Das damals in der DDR sei kein Sozialismus gewesen, wie sie ihn sich vorstelle. Deshalb müsse man es unbedingt nochmal versuchen. „Ich brauch’ ‘nen demokratischen Sozialismus“, sagt Reichinnek. Doch auch in der DDR sei ja nicht alles schlimm gewesen, sagt die Frau, die den Mauerfall als Einjährige miterlebt hat. „Es gab Teile, die waren positiv.“
Wie sehr die ganze Sendung mit Warp-Speed durch dunkle Parallelwelten rauscht, zeigt Miosgas Einwand. Sie nennt ein Beispiel für redliche Milliardäre, die ihr Vermögen (3,9 Milliarden Euro innerhalb weniger Jahre) angeblich durch harte Arbeit verdient haben. Und das sind – Tusch! – ausgerechnet die Inhaber der Corona-Impfbude BioNtech, die ja so „viel Gutes getan haben“, wie Miosga flötet. Als habe es überhaupt keine RKI-Protokolle gegeben, als würden nicht viele tausend Menschen unter Nebenwirkungen der als Impfung verkauften Gentherapie leiden, wird hier und heute bei Miosga völlig unbeirrt das Narrativ einer angeblichen Pandemie weitergenudelt. Dabei hat es eine Pandemie nach eben jeden RKI-Protokollen erwiesenermaßen nie gegeben. Versuchte Zuschauer-Verblödung im Vorbeigehen.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











