Bereits im Februar 2025 berichteten Mädchen den Mitarbeitern des Jugendzentrums in der Wutzkyallee in Berlin-Neukölln, dass es zu sexuellen Übergriffen durch Jugendliche gekommen war. Mehrere Monate vor der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 16-Jährigen waren also bereits Probleme in dem Jugendzentrum bekannt.
Jungen hätten sie geküsst oder an der Brust berührt, obwohl sie das nicht wollten, berichteten die Mädchen. Gegen die jugendlichen Täter wurde offenbar nicht vorgegangen. Wie die B.Z. berichtet, hätten die Mitarbeiter lediglich eine Schulung absolvieren sollen. Doch diese fand nicht statt.
Es war vorgesehen, dass die Mitarbeiter an der Schulung „Sexuelle Gewalt erkennen und handeln“ vom Verein „Hilfe für Jungs“ teilnehmen sollten. Allerdings wurde die Veranstaltung wegen Krankheit abgesagt. Ob sie nachgeholt wurde, ist unklar. Im November 2025 kam es dann zu der mutmaßlichen Vergewaltigung einer 16-Jährigen. Im Januar sollen mehrere, größtenteils arabischstämmige Jugendliche das Mädchen dann erneut in einem Zimmer des Jugendzentrums missbraucht haben.
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