Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben im Jahr 2024 in mehreren zentralen Bereichen die vereinbarten Sollwerte nicht erfüllt. Der Senat kürzt deshalb seine Zahlungen aus dem Verkehrsvertrag um mindestens 30,1 Millionen Euro, wie die B.Z. berichtet. Bereits für 2023 waren dem landeseigenen Unternehmen wegen Minderleistungen rund 25,7 Millionen Euro abgezogen worden.
Nach Angaben der Zeitung fielen im vergangenen Jahr im Schnitt jede 16. U-Bahn-Fahrt, jede 25. Straßenbahn-Fahrt und jeder 50. Bus aus – ein Negativrekord. In zehn Kategorien blieben die Leistungen unter den Vorgaben.
Trotz der Kürzung flossen laut B.Z. weiterhin rund 705 Millionen Euro aus dem Verkehrsvertrag an die BVG. Hinzu kamen rund 280 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen des Landes für Sozial- und Sondertarife, darunter das 29-Euro-Ticket für Berlin und das Deutschland-Ticket.
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