Bevölkerungsexplosion in Afrika schafft unlösbare Probleme für die EU

vor 5 Monaten

Bevölkerungsexplosion in Afrika schafft unlösbare Probleme für die EU
Bildquelle: Tichys Einblick

Stabilität wird es in Afrika nicht geben, solange das Bevölkerungswachstum jede Entwicklung verhindert und die Jugendlichen keine Arbeit finden. Die Dynamik der hohen Geburtenraten, die in Afrika zu immer größerer Armut führt, wird auf dem Kontinent und auch in Europa ruinöse Folgen haben. Mit 6,8 Geburten pro Frau hat das arme Sahelland Niger die höchste Geburtenrate der Welt. In Nigeria wird sich die Bevölkerung verdoppeln und bis 2050 400 Millionen erreichen.

Der Mangel an wirtschaftlichen Möglichkeiten für die erwerbsfähige Bevölkerung wird zu zunehmenden Spannungen (z. B. fremdenfeindlicher Gewalt wie in Südafrika oder Angola) und weiterer Ernährungsunsicherheit führen. Asiatische Länder haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Demografie und Entwicklung gibt. Wegen kultureller und religiöser Rücksichten propagieren afrikanische Politiker: Je mehr Menschen, desto stärker der Staat. In muslimischen Ländern nagen Einehe und wenige Kinder am dortigen Männlichkeitsideal. Was mehr Bildung bewirken könnte, zeigen die Beispiele Mauritius, Seychellen und Botswana. Die Geburtenrate ist dort auf ca. 1,4 Kinder, ca. 2 bzw. ca. 2,73 Kinder pro Frau gesunken. Eine Folge der positiven wirtschaftlichen Entwicklung.

Insbesondere in Zeiten, in denen die Zulässigkeit kritischer Meinungen infrage gestellt wird, erweist sich die erneute Lektüre des Buches „Die Erde wächst nicht mit“ (C.H.Beck) des Sozialdemokraten und ehemaligen NDR-Intendanten Martin Neuffer (1924 – 2004) als aufschlussreich. Ohne Rücksicht auf seine linke politische Vergangenheit in der SPD hatte Neuffer 1982 das viel beachtete Buch zu migrations- und integrationspolitischen Positionen geschrieben, das in mancher Hinsicht die rund dreißig Jahre später formulierten Thesen Thilo Sarrazins teilweise vorwegnahm.

Er schrieb schon damals …

„Dazu werden keine neuen Tatsachen ans Licht geholt. Deren bedarf es nicht. Alles ist bekannt – oder doch hinlänglich oft veröffentlicht worden. Die Tatsachen sind kaum strittig. Aber die Folgerungen, die daraus gezogen werden müssten, werden hartnäckig ignoriert“ (Seite 12).

„Der Auswanderungsdruck aus den Ländern der Dritten Welt mit ihrem explosiven Bevölkerungswachstum wird sich angesichts von Elend, Hunger und Hoffnungslosigkeit um ein Vielfaches steigern.“ (S. 61)

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