Die Zeitenwende wirft ihre Schatten mit den Abgängen von woken Politikern sichtbar voraus. Im Oktober 2022 wurde Mario Draghi in Italien abgewählt. Im März 2024 trat Irlands Ministerpräsident Varadkar zurück. In den USA wird der parlamentarische Arm der Woken, die Democrats im November 2024 abgewählt. Nun tritt Kanadas Premier Trudeau ab. Wann Frankreichs Präsident Macron folgt und ihm UK-Premier Starmer, ist nur eine Frage der Zeit. Spaniens Premier Sánchez kommt ihnen vielleicht noch zuvor.
In Deutschland geht es in der vorgezogenen Bundestagswahl leider nur um einen Personenwechsel. Beim Zustand der Union ist von einem CDU-Kanzler Merz keine substantiell andere Politik zu erwarten als bei Merkel (CDU?) und SPD-Scholz, weil alle drei sich an die polit-medial verbreiteten woken Richtungsvorgaben der Großen Transformation in Grün halten.
Im täglichen Polit-Sandkasten streut heute SPD-Scholz allen Sand in die Augen. Selbst nach seiner Lindner-Beschimpfung schließt er eine Koalition mit der FDP nicht aus. Auch eine mit dem BSW nicht. Und der Alt-Juso sagt doch tatsächlich: „Wahlen sind Wahlen. Die Bürger entscheiden, und wir Politiker müssen mit dem Ergebnis umgehen (Stern).“ – Auf Deutsch: Welche Stimmen für uns zählen und welche nicht, bestimmen wir. – Die Fenster-Forderung von Grün-Habeck einer drastischen Steigerung der Verteidigungsausgaben auf 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung nannte Scholz „etwas unausgegoren“ und fragte scheinheilig: „Wer zahlt die Zeche? Die Bürgerinnen und Bürger?“ – Scholz wird doch nicht auch noch vergessen haben, dass dies immer der Fall ist?
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