Bildungsreform an Grundschulen: Schriftliches Kommarechnen entfällt ab 2026

vor 7 Monaten

Bildungsreform an Grundschulen: Schriftliches Kommarechnen entfällt ab 2026
Bildquelle: NiUS

Das niedersächsische Bildungsministerium stellt den Lehrplan an Grundschulen um. Schriftliches Dividieren entfällt. Auch das Rechnen mit Kommazahlen folgt dann erst an den weiterführenden Schulen.

Lesen, Schreiben und Rechnen – das ist der Lernanspruch an Grundschulen. Wie genau diese Grundlagen den Kindern vermittelt werden, regelt ein Lehrplan, welcher auf Landesebene zentral festgelegt wird. Dieser orientiert sich an bundesweiten Standards. Für das Schuljahr 2026/2027 hat das niedersächische Kultusministerium nun festgelegt: Schriftliche Division wird nicht mehr Teil der Lehre in Grundschulen sein.

Die Nordwestzeitung berichtet, dass einige Grundschulen die Eltern der Kinder bereits über die Änderungen informiert haben. Der neue Lehrplan ist verbindlich. Das schriftliche Dividieren sei eine der anspruchsvollsten Rechenverfahren, heißt es aus dem Bildungsministerium. Man wolle in der Grundschule lieber die Division als Aufteilen und Verteilen vermitteln, sodass der Zusammenhang mit der Multiplikation noch klarer werde. Denn das schriftliche Dividieren gilt als besonders fehleranfällig.

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