Billig-Autoteile aus China: Deutsche Zulieferer erwarten massive Jobverluste

vor 7 Monaten

Billig-Autoteile aus China: Deutsche Zulieferer erwarten massive Jobverluste
Bildquelle: NiUS

Der Druck auf die angeschlagenen deutschen Zulieferer wächst weiter, berichtet die Berliner Zeitung.  Auf die Absatzschwäche ihrer wichtigsten Kunden reagieren Unternehmen wie Bosch und ZF Friedrichshafen mit Massenentlassungen oder wie im Falle von Continental mit einer Abspaltung der Zuliefersparte. Seit 2018 sind in der deutschen Automobilbranche rund 120.000 Jobs verloren gegangen.

Jetzt droht eine neue Gefahr – chinesische Autozulieferer überschwemmen mit Billigkomponenten den deutschen Markt und setzen damit die heimischen Hersteller unter Druck. Das berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. „Chinesische Autoteile strömen in unglaublicher Geschwindigkeit auf den deutschen Markt“, sagte Andreas Bohnert, Betriebsratsvorsitzender von PWO, einem Hersteller von Lenksäulen und anderen Präzisionsmetallteilen. „Das Tempo, mit dem diese Produkte eintreffen, zeigt, dass die Chinesen ihre Hausaufgaben wirklich gemacht haben.“

xLaut Bloomberg wird der Importboom von elektrischen Systemen und Schmiedeteilen infolge einer chinesischen Expansion zur großen Gefahr für die Automobilbranche und somit für das „industrielle Herz“ Deutschlands. China entwickle sich zunehmend zu einem ebenbürtigen Konkurrenten, heißt es. Die Importe chinesischer Fahrzeuge und Komponenten nach Deutschland seien seit der Corona-Pandemie sprunghaft gestiegen.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von NiUS

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von NiUS zu lesen.

Weitere Artikel