„Bin ein Mann Gottes und Kriegsgefangener“: Maduro plädiert vor US-Gericht auf unschuldig

vor 6 Monaten

„Bin ein Mann Gottes und Kriegsgefangener“: Maduro plädiert vor US-Gericht auf unschuldig
Bildquelle: Apollo News

Im Bundesgericht von Manhattan in New York hat am Montagmittag (Ortszeit) die erste Anhörung gegen den in die USA ausgeflogenen venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores stattgefunden. Das Paar wurde kurz nach 12 Uhr ohne Handschellen von US-Marshals in den Saal geführt. Es war Maduros erster öffentlicher Auftritt seit seiner Festnahme durch US-Kräfte in Caracas am Wochenende.

Maduro begrüßte Anwesende auf Englisch mit „Happy New Year“ und suchte Blickkontakt zu Journalisten. Auf die Frage nach seinem Plädoyer erklärte er über einen Dolmetscher: „Ich bin unschuldig. Ich bin nicht schuldig. Ich bin ein anständiger Mann. Ich bin immer noch Präsident meines Landes.“ Richter Alvin Hellerstein unterbrach ihn und stellte fest: „Für Herrn Maduro wird ein Nicht-schuldig-Plädoyer eingetragen.“

Während der rund 30-minütigen Anhörung verlas Hellerstein eine Zusammenfassung der Vorwürfe wegen Drogenterrorismus und Waffendelikten und belehrte beide Angeklagten über ihre Rechte. Als Maduro seine Identität bestätigen sollte, erklärte er auf Spanisch, er sei der „Presidente constitucional de la Republica Venezuela“ und sagte: „Ich bin hier, entführt, seit Samstag, dem 3. Januar. Ich wurde in meinem Haus in Caracas, Venezuela, gefasst.“ Der Richter entgegnete: „Es wird eine Zeit und einen Ort geben, um auf all das einzugehen.“

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