An der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm häufen sich laut Schulleitung gewaltsame Vorfälle. Innerhalb von rund zweieinhalb Wochen wurden fünf Schüler vom Unterricht ausgeschlossen. Rektor Lorenz Schulte sprach im Schulbeirat der Stadt von einem „massiven Gewaltproblem“, wie die Südwestpresse am 1. Oktober berichtete. Mehrfach sei es zu Schlägereien gekommen, teils mit Bissverletzungen.
Vor allem in den sogenannten VABO-Klassen, in denen Jugendliche ohne ausreichende Deutschkenntnisse auf den Beruf vorbereitet werden, kommt es immer wieder zu Konflikten. Mädchen ohne Kopftuch würden etwa täglich bedrängt werden. „Meine Kolleginnen haben Angst. Das darf nicht sein. Ich akzeptiere an meiner Schule keine Gewalt“, meinte Schulte dazu im Schulbeirat.
Einer der Vorfälle ereignete sich laut SWP am 25. September: Ein 17-jähriger Schüler soll einen 16-jährigen Mitschüler geschlagen haben, der daraufhin zurückgebissen habe. Ein beteiligter Schüler sei kurz zuvor von einer anderen Ulmer Schule an die Steinbeis-Schule gewechselt – „nicht einmal einen Tag hat er durchgehalten“, wird Schulte zitiert.
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